Gregor Bähr - Autor


Auf Augenhöhe mit dem Horizont, wo sich Himmel und Erde berühren – oder trennen? Was das Auge sieht, wird vom Verstand negiert. Da berührt sich nichts und trennt sich nichts. Ein optischer Eindruck: die sichtbare oder nur gedachte Linie zwischen Glauben und Wissen, zwischen Realität und Fiktion. Vielleicht auch Andeutung von Raum: bis hierhin und nicht weiter oder doch genau das Gegenteil, die Verlockung der Ferne?
Wenn ich so dasitze mit dem Horizont vor Augen, treiben meine Gedanken hinaus, folgen der Meeresströmung und dem Wind und entwickeln ihre eigene Dynamik. Diese Gedanken lassen sich nicht halten, auch nicht in Zeilen festhalten. So sind sie Freiheit in Vollendung und für mich die Quelle meiner Ideen beim Schreiben.